Durch das Wurmbachtal zur Lauenburg
Die Touren um Friedrichsbrunn haben viele Gesichter. So auch die Runde, auf die ich euch heute mitnehmen möchte. Mit knapp 19 Kilometern Länge gehört sie zu den längsten, die ich in dieser Region getestet habe. Sie führt uns nach Norden in Richtung Stecklenberg zum Glockenstein und der Lauenburg. Besonders der erste Teil der Tour ist ein Wandern über schmale Pfade durch die Wildnis des Harzes.
Mystisches Tiefenbachtal
Wandern in den Wäldern westlich von Friedrichsbrunn
Diese Tour passiert nur eine Stempelstelle und ist doch voller Überraschungen. Vor allem das Tiefenbachtal gehört zu einem der Highlights bei Friedrichsbrunn. Diese Strecke ist an Vielfältigkeit kaum zu überbieten. Den Mangel an Aussichtspunkten macht sie mit wunderschönen Wiesen, dunklen Fichtenwäldern, einem plätschernden Bach, singenden Buchenwäldern und letztens doch mit einem Blick auf den fernen Brocken wett. Im Westen (von Friedrichsbrunn) nicht Neues? Ich glaube doch!
Als König unter Tage
Die Steigerstempel der Harzer Wandernadel werden oft kontrovers diskutiert. Die einen nennen sie Drive-In Stempel, andere sehen in ihnen eine willkommene Gelegenheit, Stempel auf große Distanzen mit geringem Aufwand zu erwerben. Die Stempelstellen der Harzer Wandernadel interpretiere ich für mich als Bildungs- und Erholungsauftrag an den Stempelsammler. Wird mir eine solche Möglichkeit geboten, greife ich sie beim Schopf. Der Stempel am Besucherbergwerk in Wettelrode bietet dabei aber noch viel mehr. In meiner Heimatregion ist der Kupferbergbau eine alte Tradition und leider Vergangenheit, sich ihr zu nähern eine Verpflichtung. Also habe ich zwei Highlights miteinander verbunden, indem ich meinen 50.Stempel und damit die Krönung zum Harzer Wanderkönig und eine Seilfahrt im Bergwerk Wettelrode auf einen Tag koordiniert habe. Um einem weiteren Stempel einen besseren Ruf zu verschaffen, habe ich den Kunstteich in Wettelrode und den Bergwerkspfad ebenfalls eingebunden. Mehr Kultur geht nicht!